
Neuer Kolping-Vorstand der KF Breisach: v.l. Roland Krock, Regina Darmosz, Christoph Kulessa, Andrea Vadas, Bernhard Bauer, Brigitte Spiegelhalder.
25 Mitglieder kamen kürzlich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Auf der ordentlichen Versammlung Anfang Juli war dies aufgrund fehlender Kandidat*innen nicht gelungen. Der zweite Anlauf führte zum Ziel: die Anwesenden wählten Christoph Kulessa zum Vorsitzenden, Regina Darmosz zur Stellvertreterin, Roland Krock zum Schatzmeister, Andrea Vadas zur Schriftführerin, Brigitte Spiegelhalder zur Beisitzerin und Bernhard Bauer zum Präses.
Kulessa dankte für das in den neuen Vorstand gesetzte Vertrauen. Die Kolpingsfamilie stehe im 142. Jahr ihres Bestehens vor besonderen Herausforderungen. Es gelte zu überlegen, welche Aufgaben sie künftig in der Münster-Pfarrei übernehmen könne. Daneben sei ihr Platz in der 2026 entstehenden großen Kirchengemeinde Breisgau-Markgräflerland zu definieren. Eine zentrale Aufgabe bleibe, Menschen für die Mitarbeit in der Kolpingsfamilie zu gewinnen.
Eva-Maria Rolfes wurde nach zwei Jahrzehnten aus dem Vorstand verabschiedet. Regina Darmosz, Vorsitzende 2019 bis 2025, dankte ihr für ihr engagiertes Mitarbeiten und für ihre wertvollen Impulse für den Vorstand und die gesamte Arbeit.
Die Breisacher Kolpingsfamilie unterstützt sozial Schwache in der Pfarr- und der Stadtgemeinde, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit oder Nationalität. In der Münsterpfarrei gibt sie regelmäßig religiöse Impulse. Für die breite Öffentlichkeit bietet sie Vortragsabende zu christlichen und „weltlichen“ Themen an.
Sie gehört zum Kolpingwerk Deutschland, einem generationenübergreifenden katholischen Sozialverband mit bundesweit rund 200.000 Mitgliedern in rund 2.100 Kolpingsfamilien. Im Sinne des Gründers, Adolph Kolping (1813 bis 1865), will der Verband das Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern.


