Solidarität säen und Hoffnung ernten

Mit dem Weihnachtsmailing von 2024 wird ein landwirtschaftliches Projekt in Chile vorangebracht

Hilfe zur Selbsthilfe: Mit den Spenden des Weihnachtsmailings lernen die Menschen in Chile, wie sie ihr Gemüse erfolgreich selbst anbauen können.

 
„Solidarität säen – Hoffnung ernten“: Dieses Projekt wurde durch die Weihnachts-Spendenaktion 2024 mit 28.741,68 Euro gefördert. „In Chile kämpfen viele Familien mit den explodierenden Preisen“, beschreibt Juan Carlos Sáez von Kolping Chile das Leben der Menschen. „Fast jedes zweite Kind hat gesundheitliche Probleme, denn kaum jemand kann sich gesundes Essen leisten. Schuld daran ist auch der Klimawandel mit Dürren und starken Regenfällen. Durch die Ernteausfälle verteuert sich alles.“
Das Projekt hilft den Menschen, ihre Ernährung und damit ihre Lebensqualität zu verbessern. Sie lernen, ihr Gemüse selbst anzubauen. Mit den neu erworbenen Fähigkeiten sind die Familien unabhängig von den unerschwinglichen Lebensmittelpreisen.
Über 3.000 Kilometer erstreckt sich das Projektgebiet – von der Stadt Iquique im Norden bis zur Insel Chilé im Süden. Diese geografische Vielfalt führt zu Unterschieden bei Pflanz- und Erntezeiten und erfordert die Bildung lokaler Gemeinschaften.
Wegen der unterschiedlichen Klimazonen ging es im Oktober und Anfang November 2025 zunächst im Süden Chiles los. Eine Reihe von Workshops auf Diözesanebene beschäftigt sich neben dem Gemüseanbau auch mit der Bedeutung von „Soft Skills“: Teamarbeit, Solidarität, Erfahrungsaustausch, Respekt und Kommunikation. Im kommenden Jahr wird dann die zweite Phase des Projekts im Norden beginnen.